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  1. Startseite

Informationen zur technischen Umsetzung

Die Onlineversion des Frankfurter Personenlexikons (FP) wird mit Hilfe des Open-Source-Content-Management-Systems »Drupal« (Version 11) darstellbar gemacht. Dahinter steht eine MariaDB-Datenbank (Version 11), in der alle Inhalte gespeichert werden. Das System befindet sich auf einem virtuellen Server mit Linux-Betriebssystem (Ubuntu 26.04.1 LTS). Die zur Umsetzung verwendeten Programmiersprachen und Techniken sind hauptsächlich PHP 8.3 für die serverseitige Verarbeitung sowie Twig, CSS und JavaScript für die Ausgabe, Gestaltung und interaktiven Funktionen.

Jeder biographische Artikel wird in zahlreichen Einzelfeldern abgespeichert. So sind alleine für die Darstellung der „Kopfangaben“ (Name, Pseudonyme, Geburts- und Sterbedaten, Berufsbezeichnung etc.) 19 Felder eingerichtet worden. Der eigentliche Artikeltext wird in weiteren Feldern eingegeben, welche zum Beispiel Informationen zu Familienbezug, politischem Wirken, Herausgabearbeiten und so weiter aufnehmen.

Durch diese Datenbankstruktur werden alle biographischen Artikel inhaltlich einheitlich angezeigt, mit jeweils derselben Reihenfolge von Informationen zu den einzelnen Personen.

Ein Vorteil der Online-Darstellung des FP ist die Querverlinkung aus einem Artikel zu weiteren in der Datenbank erfassten Personen. So ergibt sich für den Benutzer die Möglichkeit, durch die Frankfurter Geschichte zu wandern und stets weitere relevante Informationen abzurufen. Ähnlich verhält es sich mit Frankfurter Familien, zu denen auch Familienartikel angelegt wurden. Sie sammeln alle Familienmitglieder, wodurch sich ein gutes Bild der Bedeutung einer Familie in Frankfurt am Main ergibt.

Das als Autorensystem angelegte Modell ermöglicht es, dass viele Autoren an Artikeln über Frankfurter Persönlichkeiten arbeiten können. Ein Freigabesystem legt die Kontrolle über zu veröffentlichende Artikel in die Hand der Chefredakteurin. Im Hintergrund – für den normalen Benutzer nicht sichtbar – werden viele zusätzliche Informationen gesammelt, welche den Autoren wertvolle Informationen über bereits bearbeitete Personen zur Verfügung stellen. Ist zum Beispiel die Aufnahme einer Person in das FP abgelehnt worden, wird für alle Autoren sichtbar die Begründung dafür hinterlegt. Gibt es im Artikel über eine Person Unklarheiten über die Relevanz von Informationen oder deren Stichhaltigkeit, vermerkt es der Autor im Datensatz, und alle können dabei mithelfen, die Unklarheiten auszuräumen. Ebenso wird vermerkt, in welchen Quellen ein Autor bereits über die betreffende Person recherchiert hat. Daraus ergeben sich „Negativanzeigen“, in denen darüber informiert wird, in welchen Quellen und Lexika, in welcher Literatur oder auf welcher Internetseite bereits vergeblich recherchiert wurde. Das hilft dabei, doppelte Arbeiten zu vermeiden.

Jeder Artikel bekommt eine Versionsgeschichte, die manche sicher von Wikipedia kennen. So wird jede Änderung protokolliert, und jeder Autor kann nachvollziehen, wann, von wem und aus welchen Gründen Änderungen an einem Artikel vorgenommen wurden.

Um dem Besucher möglichst umfangreiche Informationen zu den im FP erfassten Personen und Familien bereitzustellen, werden bei jenen, die über eine GND-Nummer verfügen, Links zu weiteren Onlinequellen angezeigt. Dazu wird das über datenresonator.de bereitgestellte »GND-Linknetz« genutzt. Es wertet frei zugängliche Beacondateien verschiedener Anbieter aus. Diese dienen der Verlinkung von Normdaten und ermöglichen es, die zu einer GND-Nummer in angeschlossenen Verzeichnissen vorhandenen Datensätze zu erkennen und darzustellen. Das FP verfügt außerdem über eine von datenresonator.de importierte Funktion, die bei jeder Änderung die eigene Beacondatei automatisch aktualisiert. Dadurch steht anderen Diensten stets ein aktueller Nachweis der im FP erfassten und mit einer GND-Nummer versehenen Artikel zur Verfügung.

Insgesamt unterstützt das System also auch die wissenschaftliche Genauigkeit, den strukturellen Aufbau und weiterführende Informationen zu den Artikeln.

Andreas Bombel

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Ein Projekt der Frankfurter Bürgerstiftung

Förderer: Cronstett- und Hynspergische evangelische Stiftung, Stiftung Niederländische Gemeinde Augsburger Confession

Kooperationspartner: Frankfurter Historische Kommission
Projektleitung: Sabine Hock
Herausgeber: Clemens Greve, Sabine Hock
Datenbankprogrammierung: Andreas Bombel
Gestaltung: Anja Müller-Ries

Bildnachweis für die Kopfleiste (v. l. n. r.): Hamman von Holzhausen (Hans Happ nach Conrad Faber von Creuznach/UB Ffm.), Arthur Schopenhauer (ISG), Friedrich Stoltze (ISG), Johann Wolfgang Goethe (Johann Heinrich Lips/FDH-FGM), Max Beckmann (ISG), Bertha Pappenheim (ISG), Eduard Rüppell (Pompeo Marchesi/Archiv der SGN als Dauerleihgabe im HMF/Foto: Sven Tränkner), Paul Ehrlich (ISG), Christian Egenolff (Johann Friedrich Schmidt nach dem Monogrammisten „M“/ISG), Karl der Große (Andreas Artur Hoferick nach Karl Eduard Wendelstadt/Foto: Wolfgang Faust), Franz Adickes (ISG), Liesel Christ (hr-Archiv/Foto: Kurt Bethke), Ernst May (ISG), Georg Philipp Telemann (Valentin Daniel Preisler nach Ludwig Michael Schneider/ISG).

© ab 2014 Frankfurter Bürgerstiftung und für die einzelnen Artikel bei den Autorinnen/Autoren und/oder Institutionen.

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